Weiss jemand, wie es auf dem Arbeitmarkt aussieht, ob es wichtig ist, was für Abschluss man hat?
Ist meiner Erfahrung nach sehr unterschiedlich und vom jeweiligen Chef bzw. der Personalabteilung abhängig. Insbesondere sollte einem aber bewusst sein, dass nicht wenige Firmen den Bachelor auf eine Stufe mit Ausbildungsberufen stellen und die Bezahlung entsprechend ist. Dazu habe ich kürzlich noch einen Artikel in der Zeitschrift "karriere" gelesen (hab ich zufällig in die Finger bekommen

). Wer also kalkuliert, über den Bachelor schneller an einen Abschluß zu kommen, sollte das auch bedenken. Das Äquivalent zum Diplom bleibt der Master.
Bei meinem aktuellen Arbeitgeber habe ich mehrmals eher kritische Töne zum Bachelor/Master gehört und man vertraut dem altbewährten mehr.
In einer anderen Firma bekam ich kurz nach dem Studienstart zu hören, dass man doch heutzutage keinen Diplomstudiengang mehr anfängt, die wären doch total veralter...
Wenn sich die "Einstellungsbefugten" ein wenig mit der Materie beschäftigt haben werden sie aber auch wissen, dass es letztendlich nur neue Begriffe für etwas altbewährtes sind. Sicherlich: auch bei uns wurden z.B. die BWL-Klausuren gestrichen und das ganze System umgemodelt, aber die Revolution in der Informatik-Ausbildung sehe ich da nicht wirklich.
Ich werde jedenfalls im Diplom-Studiengang bleiben.