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1

Dienstag, 9. August 2005, 11:58

Könnt ihr für jemanden empfehlen, der eine Mathephobie hat ? ;)

Mir ist klar, dass es nicht ganz ohne gehen wird, ich würde trotzdem gerne einen Bereich wählen, wo es möglichst wenig auf mathe-vorlesungen zurückgegriffen wird.

Bzw welche Bereiche und vorallem warum könnt ihr empfehlen?

Danke

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2

Dienstag, 9. August 2005, 15:54

Hallo, filth,

Ich würde sagen, in Bereich B bräuchtest du auf jeden Fall viel Mathe zur Bildverarbeitung, etc. In Computervision z.B. sollte man am besten linearer Algebra und Fourier Transformation usw schon gelernt haben. Ich habe irgendwo gelesen, es wird sehr empfohlen, Mathe für Informatiker 2 zu hören, wenn man Bereich A oder B wählen möchte.
Bereich C habe ich keine Ahnung, ich kenne bis jetzt niemanden, der diesen Bereich gewählt hat und in diesem Semester gibt's auch keine Klausuranmeldungen für die Prüfungen aus diesem Bereich.
Bereich D denke ich noch in Ordnung. In Information retrieval z.B. brauchst Du meiner Meinung nach aus Mathe nur ein bisschen Wahrscheinlichkeitstheorie.
In Bereich E und F muss du viel programmieren. Vorkenntnisse über XML, jsp oder so wäre ganz hilfreich.

viel Spaß und schöne Ferien!:)

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3

Dienstag, 9. August 2005, 17:50

Meine Erfahrungen und Eindrücke von Freunden sind folgende:

Bereich A: Recht hardwarenah, man hat viel mit Elektrotechnik zu tun und ist öfter mal im B-Bereich (Bismarckstraße) der Uni.

Bereich B (mein Anwendungsgebiet): Ich finde es sehr interessant. Zumindest in Computervision (bei Luther/Otten) musste man auch was programmieren und ich kam eigentlich sehr gut ohne viel Mathe-Lernen durchs Studium (vielleicht auch, weil ich es nur als Anwendungsgebiet gewählt habe und von daher mir das beste (mathefreiste) aussuchen konnte).

Bereich C: Ich kenne niemanden, der C genommen hat und kann daher nichts dazu sagen.

Bereich D: Gut zu schaffen, wenn es einen interessiert. Nicht allzuviel Mathe (in Information Retrieval aber wohl doch ein wenig ...) und ein wenig Programmierung. Ich habe hier nur Datenbanken gehört und kann das auch nur jedem empfehlen.

Bereich E (mein Vertiefungsgebiet): Ebenfalls sehr interessant und man muss recht viel programmieren. Der Matheanteil ist sehr gering. Mit Interesse und Programmiererfahrung ist dieser Bereich auch sicher gut zu schaffen.

Bereich F: Ich kann auch hier nicht viel sagen, aber es gibt wohl einige Überschneidungen mit Bereich B.

Diese Aufstellung erhebt jetzt natürlich keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit. Da ich gerade zu den Bereichen, die ich nicht habe, wenig sagen kann, wäre es besser, wenn andere das o.g. mal kommentieren könnten.

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4

Dienstag, 9. August 2005, 20:00

vielen dank. das kommt genau dem nahe was ich wollte. viel programmieren und wenig mathe ;)

topp :)

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5

Mittwoch, 31. August 2005, 06:59

mir ist noch ne frage eingefallen:

werden im hautstudium immer noch klausuren geschrieben, oder gibts überwiegend fach(mündliche)prüfungen?

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6

Mittwoch, 31. August 2005, 07:45

Ob die Leistungskontrollen mündlich oder schriftlich sind, hängt von der jeweiliger Vorlesung und von der Anzahl der Teilnehmer ab. Mündliche Prüfungen kommen aber deutlich öfter vor als im Grundstudium.

Zusätzlich gibt es dann noch die drei Fachprüfungen à mindestens zwei Vorlesungen. Das sind natürlich mündliche Prüfungen.

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7

Mittwoch, 31. August 2005, 07:53

Zitat


Original von Evil:
Ob die Leistungskontrollen mündlich oder schriftlich sind, hängt von der jeweiliger Vorlesung und von der Anzahl der Teilnehmer ab. Mündliche Prüfungen kommen aber deutlich öfter vor als im Grundstudium.


Hmm, was ich mich schon lange frage: hat das eigentlich einen Grund?

Nicht dass ich da sehr empfindlich wäre (ich glaube sogar, in mündlichen Prüfungen kann ich mich besser verkaufen als in Klausuren), aber mir erzählte erst kürzlich wieder jemand von einer anderen Uni, dass er die erste mündliche Prüfung am Ende des Hauptstudiums machen musste. :ohrrr:
Das sieht ja bei uns völlig anders aus...

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8

Mittwoch, 31. August 2005, 10:00

Klar hat das einen Grund: Es geht schneller. Bei wenigen Prüfern ist eine Klausur zu stellen viel aufwendiger als ein paar mündliche Prüfungen. Und da gerade im Hauptstudium einfach noch nicht so viele sind und wir auch nicht so die riesige Uni sind, liegen mündliche Prüfungen nahe,

Ein Beispiel (ich hoffe es sind relativ realistische Werte): Wir haben insgesamt 10 Studenten, die geprüft werden wollen.

Klausur:
Klausur konzipieren, schreiben und durchrechnen lassen: 10 h
Klausur schreiben lassen (mit Vorbereitung usw.): 3 h
Klausur korrigieren: 3 Stunden
Gesamt: 16 h


Mündliche Prüfung:
Pro Student 30 Min. Prüfung + 5 Min Pause dazwischen: knapp 6 h

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9

Mittwoch, 31. August 2005, 11:15

Zitat


Original von Vince:
Ein Beispiel (ich hoffe es sind relativ realistische Werte): Wir haben insgesamt 10 Studenten, die geprüft werden wollen.

Klausur:
Klausur konzipieren, schreiben und durchrechnen lassen: 10 h
Klausur schreiben lassen (mit Vorbereitung usw.): 3 h
Klausur korrigieren: 3 Stunden
Gesamt: 16 h

Mündliche Prüfung:
Pro Student 30 Min. Prüfung + 5 Min Pause dazwischen: knapp 6 h


Naja, Du darfst da sicherlich nicht außer acht lassen, dass auch eine mündliche Prüfung vor- und auch nachbereitet werden muß.

Aber prinzipiell ist das gar nicht schlecht, da der persönliche Kontakt mit dem Prof durchaus studienfördernd sein kann. :biggrin:
Ich war früher an so einer fürchterlichen Massenuni, wo in den Informatik-Vorlesungen oft mehr als 500 Leute saßen und man sich nach der Vorlesung darum prügeln musste, um eventuell mal 2 Worte mit dem Prof zu wechseln. Das ist hier zum Glück ganz anders... :super:

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10

Mittwoch, 31. August 2005, 12:54

Zitat


Original von henryette:
, wo in den Informatik-Vorlesungen oft mehr als 500 Leute saßen und man sich nach der Vorlesung darum prügeln musste, um eventuell mal 2 Worte mit dem Prof zu wechseln.



Du sprichst von InfoA oder AnaI im ersten Semester, richtig?! *g*

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11

Mittwoch, 31. August 2005, 13:48

^^ uni dortmund uni dortmund :D

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12

Mittwoch, 31. August 2005, 14:49

Zitat


Original von yves:
Du sprichst von InfoA oder AnaI im ersten Semester, richtig?! *g*


Nö. ;P

Aber sowas ist auch nicht gerade selten. Insbesondere an technischen Unis, wo dann Studenten aus diversen Studiengängen die Vorlesungen hören müssen.
Ich erinnere mich da an eine Einführungsvorlesung, bei der man bei den ersten beiden Terminen nicht einmal in den (riesigen) Saal kam, weil sich die Leute überall stapelten.
Aber langsam wird es schwer Off-Topic. :)

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13

Mittwoch, 31. August 2005, 15:54

Hallo,

es gibt auch zu Beginn dieses Semesters eine Einführungsveranstaltung ins Hauptstudium, bei welcher alle möglichen Fachbereiche vorgestellt werden.

Diese wird am 17.10. Nachmittags stattfinden. Ort und Zeit werden wir rechtzeitig bekannt geben.

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14

Mittwoch, 31. August 2005, 15:54

Hallo,

es gibt auch zu Beginn dieses Semesters eine Einführungsveranstaltung ins Hauptstudium, bei welcher alle möglichen Fachbereiche vorgestellt werden.

Diese wird am 17.10. Nachmittags stattfinden. Ort und Zeit werden wir rechtzeitig bekannt geben.

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15

Mittwoch, 31. August 2005, 18:24

Ich höre Vorlesungen aus Bereich C und kann dir sagen, dass du mit einigen Mathesachen fertig werden musst. Viele Vorlesungen aus Bereich B sind gleichzeitig in Bereich C. Gerade in Fächern wie Intelligente Systeme und Autonome Robotersysteme muss man sich mit Formeln rumschlagen. Ich bin aber auch kein echtes Matheass. Hab einfach etwas Mut und wähle was, wo du meinst Spaß dran zu haben. Dann wird das schon klappen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Angrydad« (31. August 2005, 18:25)